Fokus Jugendamt – Partizipativer Wissenstransfer zu Kooperation, Hilfeplanung und Schutzkonzepten in der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe Teilprojekt Hilfeplanung - FokusJa

Projektbeschreibung

Sexualisierte Gewalt stellt eine sehr spezifische Herausforderung des Kinderschutzes dar. Die entsprechende Bearbeitung erfordert bestimmte Kompetenzen, Qualifikationen und Strukturen. Das Projekt FokusJA greift dies konsequent mit einem kombinierten Forschungs- und Transferansatz auf. Konkrete Ziele dabei sind die Sensibilisierung für Hinweise auf sexualisierte Gewalt in allen Zuständigkeitsbereichen des Jugendamtes, die Generierung praxisnaher und bedarfsgerechter Wissensbestände, die dezidierte Stärkung der Handlungskompetenz von Fachkräften im Jugendamt, die Weiterentwicklung organisationaler Strukturen sowie die Etablierung eigenständiger Qualitätsstandards. In der Forschung zum Bereich des Jugendamts besteht aktuell noch eine Wissenslücke, welche das geplante Projekt schließen kann. Im Teilprojekt der Hochschule Hannover geht es insbesondere um die Qualifizierung von Hilfeplanung der Jugendämter im Kontext der Bearbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt.



Kurzübersicht

  • Laufzeit
    01.10.2021 - 30.09.2024
  • Fakultäten
    Fak. V Soziale Arbeit
  • Projektleitung
  • Drittmittelgeber
    BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung (233.611,33 €)
  • Kooperations- und Verbundpartner
    Universität Hildesheim
    Westfälische Wilhelms-Universität Münster