Was sind Forschungsdaten und was bedeutet Forschungsdatenmanagement?!
Ein professionelles Forschungsdatenmanagement (FDM) ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil guter wissenschaftlicher Praxis. Doch was genau sind Forschungsdaten? Als Forschungsdaten gelten alle digitalen Materialien, die während eines Forschungsprozesses entstehen, genutzt oder ausgewertet werden – dazu zählen beispielsweise Messwerte, Umfragen, Labornotizen, Bilder oder Software-Code.
Der strukturierte Umgang mit diesen Daten nennt sich Forschungsdatenmanagement und sichert die Qualität, Nachvollziehbarkeit und langfristige Nutzbarkeit Ihrer Ergebnisse. FDM ist dabei kein einzelnes Werkzeug, sondern ein Zusammenspiel fachspezifischer Werkzeuge, Methoden und Prozesse. Orientierung bieten bei der Umsetzung und Verankerung von FDM im wissenschaftlichen Alltag die international genutzten FAIR-Prinzipien. Diese besagen, dass Forschungsdaten auffindbar (Findable), zugänglich (Accessible), interoperabel (Interoperable) und nachnutzbar (Reusable) sein sollten und dienen uns als Leitziel. Wir unterstützen Sie als Hochschule gerne dabei, Ihre Daten nachhaltig zu organisieren, zu dokumentieren und sicher zu speichern – für eine zukunftsfähige Wissenschaft.