22.04.2026

PHR-Frühstückstalk: Innovation braucht Struktur und Zusammenarbeit

Beim PHR-Frühstückstalk an der Hochschule Hannover drehte sich alles um Austausch, Transfer und Innovation. Impulsvorträge zeigten, wie strukturierte Prozesse Innovation erfolgreich machen - und was der Takt damit zu tun hat.

Im Rahmen eines Frühstückstalks war das Wirtschaftsnetzwerk PHR Hannover zu Gast an der Hochschule Hannover. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Austausch, Transfer und die Frage, wie Innovation in der Praxis erfolgreich gestaltet werden kann.

Zur Begrüßung betonte Fabian Schmieder, Vizepräsident für Digitalisierung und Informationstechnologie, die zentrale Bedeutung von Kooperationen zwischen Hochschule und Wirtschaft. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften ist es ein wesentliches Ziel, wissenschaftliche Expertise in wirtschaftliche Kontexte einzubringen und gleichzeitig Impulse aus der Praxis in Lehre und Forschung aufzunehmen. Netzwerkveranstaltungen wie diese, initiiert von Birgit Feeß, leisten hierzu einen besonders wichtigen Beitrag für alle Beteiligten.

In kurzen Impulsvorträgen beleuchteten Gunnar Spellmeyer und Christina Ahrberg das Thema Innovation aus Perspektive der wissenschaftlichen Weiterbildung. Im Zentrum stand dabei die These, dass Innovation weniger von einzelnen „Genies“ abhängt, sondern vielmehr von klaren Strukturen und wiederkehrenden Prozessen. Innovation benötigt einen „Takt“, der Orientierung gibt und nachhaltige Entwicklung ermöglicht.

Ohne geeignete Steuerung können Innovationsprozesse schnell ineffizient oder wirkungslos verlaufen. Ein strukturiertes Innovationsmanagement definiert Ziele, überprüft Fortschritte, koordiniert Ressourcen und stellt sicher, dass strategische Maßnahmen mit den ursprünglichen Anforderungen im Einklang bleiben. Auf diese Weise kann Innovation unabhängig von ihrer Komplexität erfolgreich umgesetzt werden. Dafür braucht es keine Genies, sondern qualifizierte Menschen, die Organisationsvermögen, Mut und Kreativität mitbringen.

Der Zertifikatskurs „Innovationsmanager*in nach ISO 56002“ qualifiziert Fach- und Führungskräfte dafür, Innovationsprozesse systematisch zu gestalten. Die HsH-Akademie war bundesweit der erste Anbieter eines solchen Kurses nach ISO-Standard. Der nächste Durchgang des dreimonatigen Programms startet am 25. September. Weitere Informationen zu Inhalten, Ablauf und Teilnahmebedingungen finden Sie hier: https://www.hs-hannover.de/hsh-akademie/weiterbildungen-a-z/zertifizierter-innovationsmanagerin-nach-iso-65002 

Auch Peter Karst, Oberbürgermeisterkandidat der CDU, bereicherte die Veranstaltung mit einem Impuls und der Vorstellung seiner Person. 

Das Treffen machte deutlich: Neben technologischen Entwicklungen und Transformationsprozessen bleibt der Mensch mit seinen sozialen und emotionalen Kompetenzen ein zentraler Erfolgsfaktor für Innovation. Die Hochschule Hannover bedankt sich bei allen Beteiligten für den gelungenen Austausch und freut sich auf zukünftige Veranstaltungen im Rahmen des Netzwerks.