In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden eine praxisnahe Einführung in die unüberwachte Anomalieerkennung in Zeitreihen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Anomalien in Zeitreihendaten erkannt werden können, auch wenn keine gelabelten Trainingsdaten vorliegen.
Nach einer kurzen fachlichen Einführung arbeiten die Teilnehmenden direkt an einem praktischen Beispiel. Dazu werden sie mit einem Benchmark-Datensatz für die Anomalieerkennung in Zeitreihen vertraut gemacht. Die Pipeline ist bereits so vorbereitet, dass sich der Workshop auf die Modellentwicklung konzentrieren kann. Gemeinsam wird zunächst eine Baseline entwickelt, die anschließend mit komplexeren Modellen aus dem Bereich Deep Learning verglichen wird.
Der Workshop wird von Alexander Terbeznik durchgeführt und ist interaktiv aufgebaut. Die Teilnehmenden können auf ihren eigenen Rechnern mitarbeiten und die Beispiele selbst nachvollziehen. Außerdem werden reale Beispiele aus Produktionsdaten der Schwerindustrie in Deutschland vorgestellt. Ziel ist es, ein grundlegendes Verständnis für typische Herausforderungen, sinnvolle Vorgehensweisen und praktische Einsatzmöglichkeiten der unüberwachten Anomalieerkennung in Zeitreihen zu vermitteln.
Workshop-Leitung: Alexander Terbeznik
Zielgruppe: Personen mit Interesse an Data Science, Machine Learning, Zeitreihenanalyse oder Monitoring-Anwendungen
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Python sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Zum Mitmachen wird ein eigenes Notebook benötigt.