05.01.2026

Campus Kleefeld als Ort gelebter Verantwortung: Raum für Selbsthilfe, Austausch und Solidarität

Die Hochschule Hannover versteht sich nicht nur als Ort von Lehre und Forschung, sondern auch als aktiver gesellschaftlicher Akteur. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist die enge Zusammenarbeit mit der im letzten Jahr gegründeten Selbsthilfegruppe für Hirntumore Niedersachsen in Hannover.

Seit Dezember 2024 trifft sich die Gruppe der Hirntumor Selbsthilfegruppe e.V. regelmäßig am Campus Kleefeld. Die Hochschule stellt damit bewusst Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitige Unterstützung zur Verfügung. Am 19. Dezember 2025 konnte die Gruppe nun ihr einjähriges Bestehen feiern und eine gemeinsame Weihnachtsfeier begehen. Als Vertreterin der Hochschule begrüßte Prof. Dr. Nina Fleischmann die Teilnehmenden persönlich und unterstrich damit die Wertschätzung gegenüber dem Engagement der Gruppe. Auch der ärztliche Beirat war dabei: Dr. Manolis Polemikos von der Klinik für Neurochirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover richtete Grußworte an die Anwesenden. Initiiert wurde die Gruppe von Lea Kauffmann, Advanced Practice Nurse der Neurochirurgie an der MHH, gemeinsam mit Hilfe von Alia Schilling die die Selbsthilfegruppe Hirntumore Mittelhessen leitet. Ziel der Gruppe ist es, Betroffenen und Familien Orientierung, Austausch und Information zu bieten. Ergänzt wird das Angebot durch Online-Vorträge zu aktuellen Therapien, palliativer Versorgung und neuen Behandlungsansätzen.

Mit der Öffnung ihrer Räume der Initiative zeigt die Hochschule Hannover, was sie besonders macht: Sie verbindet wissenschaftliche Expertise mit gesellschaftlicher Verantwortung und schafft Orte, an denen Menschen Unterstützung, Gemeinschaft und Perspektiven finden.