Religionspädagogik und Soziale Arbeit (BRS)

Acht Semester studieren und mit einem doppelt qualifizierenden Bachelorabschluss ins Berufsleben starten – das ermöglicht der Bachelorstudiengang „Religionspädagogik und Soziale Arbeit“ an der Hochschule Hannover.

Der Studiengang qualifiziert sowohl für die traditionellen Felder gemeinde- und einrichtungsbezogener kirchlicher Bildungsarbeit, als auch für eine Tätigkeit in typischen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit sowie der konfessionellen Wohlfahrtspflege (Diakonie).

Der Studiengang ist als Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang konzipiert. Er verbindet die Perspektiven zweier Studienfächer – Evangelische Religionspädagogik und Soziale Arbeit – und fragt dabei auch nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden, den Schnittstellen und Kooperationsmöglichkeiten in den Feldern religions-, gemeindepädagogischer, diakonischer und sozialer Arbeit.

Flyer zum Studiengang Religionspädagogik und Soziale Arbeit

Kurzübersicht

  • Abschluss

    Bachelor of Arts (B.A.)

  • Studienbeginn

    Wintersemester

  • Studienform

    Voll- und Teilzeit

  • Zulassungsmodus

    örtlich zulassungs­beschränkt

  • Interessensgebiet
    Pädagogik
  • Regelstudienzeit

    8

  • Bewerbungsschluss

    15. Juli

  • Vertiefungen / Studienschwerpunkte

    Individuelle thematische Schwerpunktsetzung bzw. Spezialisierung im 2. Studienabschnitt möglich.

  • Vorpraktikum

    Ganztägiges Vorpraktikum von sechs Wochen (240 Stunden) in einem einschlägigen sozialen, diakonischen oder religionspädagogischen Tätigkeitsfeld. Die 6 Wochen Praktikum können in einer oder mehreren Einrichtungen absolviert werden.

    Das Vorpraktikum kann auch halbtags über 12 Wochen abgeleistet werden.

    Das Vorpraktikum muss bis zum Studienantritt komplett absolviert sein.

    Bei Fragen zur Anrechnung von Freiwilligendiensten, bisheriger Berufserfahrung etc. für das Vorpraktikum wenden Sie sich bitte an Akademische Angelegenheiten.

Gute Gründe für ein Studium an der Hochschule Hannover

Was macht ein Studium an der Hochschule Hannover (HsH) besonders? Fünf junge Frauen und Männer erzählen davon, was man an der HsH studieren, lernen, entdecken und erleben kann. Alle fünf sind Bachelor- oder Master-Studierende an den fünf Fakultäten der HsH. Sie haben bereits vielfältige Erfahrungen gesammelt: Praktika absolviert, Auslandssemester durchlebt, Projekte, Prüfungen und Abschlussarbeiten gemeistert. Und natürlich haben sie auch Freizeit-Angebote am Campus und in der Stadt Hannover genossen.

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Termine und aktuelle Informationen

Informationen Studieninteressierte & Studierende

Teilzeitstudium

Ein Teilzeitstudium ist NICHT möglich:

  • im 1. Semester sowie im Semester, in dem die Bachelorarbeit geschrieben wird. Im 1. Semester gibt es einen festen Stundenplan. In der Einführungswoche wird dieser mit den Erstsemesterstudierenden besprochen und durch die Einteilung in Veranstaltungen final festgelegt.

  • in einem Parallel- oder Doppelstudium.

  • , wenn nur noch 15 oder weniger Credits zu studieren sind. 

Ab dem 2. Semester ist im begründeten Einzelfall ein Teilzeitstudium möglich. Es setzt einen Antrag an das Studiendekanat der Abteilung Religionspädagogik und Diakonie bis zum Ende der Rückmeldefrist für das folgende Semester voraus. Der Antrag auf ein Teilzeitstudium ist auf der Webseite des Dezernats - Akademische Angelegenheiten der Hochschule Hannover (HsH) erhältlich.

  • Der CP-Richtwert entspricht bei einem Teilzeitstudium 15 CP pro Semester (30 CP pro Semester beim Vollzeitstudium).

  • Im Teilzeitstudium besteht kein Anspruch auf Leistungen nach dem BAföG.

  • Die Langzeitstudiengebühren reduzieren sich beim Teilzeitstudium um die Hälfte.

  • Teilzeitstudierende haben denselben Status innerhalb der Hochschule wie Vollzeitstudierende.

Studienstruktur (nach der Prüfungsordnung 2018)

Die Regelstudienzeit umfasst acht Semester. Ein erfolgreicher Studienabschluss erfordert 240 CP (Credit Points).

Das Studium ist in zwei Studienabschnitte gegliedert. Der erste Studienabschnitt umfasst 3 Semester und vermittelt wesentliche Grundlagen. Der zweite Studienabschnitt umfasst 5 Semester und bietet im Wahlpflichtbereich in einem gewissen Umfang die Möglichkeit einer individuellen thematischen Schwerpunktsetzung bzw. Spezialisierung.

Der Studiengang umfasst die zwei Kernfächer Religionspädagogik und Soziale Arbeit mit jeweils 60 CP sowie einen Äquivalenzbereich mit 120 CP.

  • Kernfach Religionspädagogik (60 CP)

    In den Modulen des Kernfachs Religionspädagogik werden theoretische und konzeptionelle Grundlagen in Religions- und Gemeindepädagogik, Diakoniewissenschaft und Theologie vermittelt. Hinzu kommt studienbegleitende Praxis in kirchlichen Handlungsfeldern (insbesondere Konfirmandenarbeit und Gestaltung von Gottesdiensten und Feiern).

    Zusätzlich kann freiwillig ein Wahlmodul ‚Schulische Religionspädagogik’ belegt werden (Grundlagenmodul zur Erteilung von schulischem Religionsunterricht, inkl. Schulpädagogischem Praktikum). Der Studiengang qualifiziert damit jedoch nicht für eine hauptberufliche Tätigkeit als Religionslehrkraft an Schulen.

  • Kernfach Soziale Arbeit (60 CP)

    In den Modulen des Kernfachs Soziale Arbeit werden theoretische und konzeptionelle Grundlagen der Sozialarbeitswissenschaft, zu den gesellschaftlichen Bedingungen und normativen Grundlagen der Sozialen Arbeit (Recht und Ethik) vermittelt. Hinzu kommt ein Blockpraktikum in einem Handlungsfeld der Sozialen Arbeit.

  • Äquivalenzbereich (120 CP)

    Die Äquivalenzmodule sind im Studiengang ‚Soziale Arbeit’ und im Zwei-Fächer-Studiengang ‚Religionspädagogik und Soziale Arbeit’ analog aufgebaut.

    In den Äquivalenzmodulen werden theoretische Grundlagen in den für die religionspädagogische und soziale Arbeit gleichermaßen relevanten Bezugsdisziplinen vermittelt, insbesondere in Soziologie, Pädagogik und Psychologie (bspw. gesellschaftliche und kirchliche Bedingungen sozialer und religionspädagogischer Arbeit, Institutionen und Organisationen, gesellschaftliche und individuelle Funktion von Religion, Lern- und Entwicklungspsychologie etc.).

    Inhalt ist daneben die Kenntnis unterschiedlicher Zielgruppen, deren Lebensweisen und individuelle Lebenswelten. Ein weiterer Bereich vermittelt wesentliche Handlungskonzepte und Methoden. In das Studium der beiden Fächer führt ein Erstsemesterprojekt ein. Die abschließende Bachelorarbeit wird in zwei Abschlussmodulen vorbereitet, in denen die Studierenden das im Studium erworbene Wissen bündeln und auf eigene Fragestellungen anwenden.

Vertiefende Informationen zur Studienstruktur des Studiengangs Religionspädagogik und Soziale Arbeit finden Sie ebenso im Modulhandbuch sowie im Vorlesungsverzeichnis (siehe unten unter "Weitere Informationen").

Zum Erwerb der Berufsanerkennung als staatlich anerkannte/r Sozialarbeiter*in und kirchlich anerkannte/r Diakon*in bzw. Gemeindepädagoge/in ist nach dem akademischen Bachelorabschluss ein mind. 12-monatiges Integriertes Berufsanerkennungsjahr (IBA) erforderlich.

Möglich ist auch ein ausschließlich sozialarbeiterisches Berufsanerkennungsjahr (BAJ), welches nur zur staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiter*in führt (bspw. im Falle nicht-evangelischer Konfessionszugehörigkeit der Absolvent*innen).

Praxisbezug und Praktika

Der Studiengang verbindet durchgängig die Vermittlung theoretischen Wissens mit einem ausgeprägten Praxisbezug. In verschiedenen Modulen sind in einzelnen Lehrveranstaltungen Exkursionen und Praxiserkundungen vorgesehen, um Praxisfelder kennen lernen zu können. Andere Seminare beinhalten praktische Übungen. So lernen bspw. die Studierenden in Seelsorge und Beratung praktisch Gesprächsführung und Gesprächsanalyse kennen und führen diese durch.

Einige Module beinhalten dabei ausdrücklich studienbegleitende Praxis und Praktika, es handelt sich um:

  • Modul 11 - Praktikum (10 Credits)

    Die Studierenden absolvieren ein begleitetes Blockpraktikum im Umfang von 240 Stunden unter Anleitung geeigneter Mentor*innen in einem Handlungsfeld der Sozialen Arbeit.

  • Modul 17 - Klassische Felder kirchlichen Handelns (15 Credits)

    Die Studierenden absolvieren über die Dauer von 1 bis 2 Semestern angeleitete, studienbegleitende Praxis in kirchlichen Handlungsfeldern (Konfirmandenarbeit und Gestaltung von Gottesdiensten und Feiern)

  • Modul 12 - Projekt (15 Credits)

    In einem einjährigen Projektstudium werden exemplarisch in einem Handlungsfeld sowohl theoretische und konzeptionelle Grundlagen, als auch praktische Erfahrungen miteinander verknüpft. Hier können die Studierenden zwischen eher sozial-diakonischen oder eher pädagogisch ausgerichteten Projekten wählen.

Ansprechpersonen Praktikumsamt (M 11 & IBA)

Beauftragte für Praktika & Praxiskontakte

Richard Kaiser

Ansprechperson Praktikum M 11 und Berufsanerkennungsjahr (BAJ)/Integriertes Berufsanerkennungsjahr (IBA)

Beauftragter für Praktika und Praxiskontakte

Sprechzeiten: nach Vereinbarung per E-Mail

Raum: 3B.0.03

Blumhardtstr. 2
30625 Hannover
 

richard.kaiser(at)hs-hannover.de

  • Sprechzeiten Praktikumsamt:
  • Richard Kaiser

    nach Vereinbarung per E-Mail

  • Petra Langer

    Mo. und Do. 09:00–13:00 Uhr

Zielgruppe des Studiengangs

Sekretariat

montags, mittwochs und donnerstags vor Ort

dienstags im Homeoffice zu erreichen

freitags Campus/ Homeoffice

Ansprechpersonen Studieninhalte

Studiendekan

Nicht-Öffentliche Person

Studiendekanatsassistentin

Nicht-Öffentliche Person

Bewerbung & Immatrikulation

Für Fragen zur Bewerbung, Immatrikulation und zu den einzureichenden Unterlagen wenden Sie sich bitte an:

Dezernat - Akademische Angelegenheiten der Hochschule Hannover (HsH)
Ricklinger Stadtweg 120
30459 Hannover
Gebäude 1G

+49 511 9296 8888

studierendenservice(at)hs-hannover.de

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Telefonische Sprechzeiten & Sprechzeiten vor Ort des Prüfungsamts:

Montag & Donnerstag: 09:00-13:00 Uhr

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