Fakultät II - Bioverfahrenstechnik - Ihre Möglichkeiten
Bioverfahrenstechnik am Campus Ahlem
Das Lehrangebot der Abteilung Bioverfahrenstechnik vermittelt Ingenieur*innen lebensmittel- und verpackungstechnologische Kompetenzen sowie Kenntnisse der modernen Methoden und Anwendungsmöglichkeiten der Umwelttechnik und der Biotechnologie. Absolvent*innen sind befähigt ökonomische und ökologische Aufgabenstellungen für den food- und non food-Bereich zielorientiert zu lösen.
Unsere Studiengänge vermitteln Kenntnisse und trainieren Fähigkeiten für eine ressourcenschonende Optimierung des Gesamtsystems aus Umwelt, Mensch, Lebensmittel, Packmittel, nachhaltigen Materialien und Produkten, Maschinentechnik, Energie und Medien. Das Studium fokussiert auf Herausforderungen wie Bioökonomie, Ressourcenschutz, Produktqualität und -sicherheit, alternative Rohstoffquellen, Biotechnologie und digitale Transformation.
Bioverfahrenstechnik
… ist die stoffliche oder energetische Nutzung von biologischen Rohstoffen, die aus pflanzlicher (z. B. Getreide, Holz, Algen), tierischer (z. B. Milch) oder mikrobieller Quelle (z. B. Hefen) stammen können.
Es werden Prozesse im industriellen Maßstab entwickelt und betrieben, die die Rohstoffe in gewünschte Produkte überführen und gleichzeitig nachhaltig mit Ressourcen (Rohstoffe, Wasser, Energie) umgehen. Dabei kann es sich um biotechnologische Prozesse handeln.
Biotechnologie
… kombiniert bei Methodik und Technik die Bereiche Biologie und Technologie, um lebende Organismen und ihre Produkte zu nutzen. Es ist eine Querschnittstechnologie mit einer Fülle an Werkzeugen, die die Entwicklung hin zu einer biobasierten Wirtschaft antreibt. Einsatzbeispiele sind: die Herstellung von Käse, Sauerkraut, Milch- und Fleischersatz etc.; die Reinigung von Böden, Abluft und Abwasser mithilfe von Mikroorganismen; die Entwicklung von Medikamenten (z. B. Antibiotika, Insulin).
Umwelttechnik
… befasst sich als Wissenschaft mit dem Schutz und der Regeneration der ökologischen Umwelt. Anwendungsgebiete sind z. B. die Reinigung von Abwasser; die Entfernung von Schadstoffen aus der Luft; die Entwicklung von Anlagen, die Energie aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind oder Wasser erzeugen oder die Herstellung von Produkten unter Einsatz von Abfallmaterialien, um die Abfallmenge zu reduzieren.
Bioökonomie
… setzt auf eine effiziente Nutzung von biologischen Ressourcen – Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen, Böden, Wasser, Neben- und Reststoffe der Produktion – um Produkte und Dienstleistungen bereitzustellen.
Zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen, in denen die Verfahren und Leistungen der Bioökonomie genutzt werden, zählen der Agrar- und Ernährungssektor, die Papier- und Zellstoff-, die Pharma- sowie die Chemiebranche.
Bioverfahrenstechnische Studiengänge – Ingenieurkunst trifft Biologie und Nachhaltigkeit
Bachelor-Studiengänge
ab Wintersemester 2025/2026
Studienbeginn zum Sommer- und Wintersemester
Future Food Systems - Lebensmitteltechnologie und Verpackungstechnologie (LVT)
B. Eng.
Studiengänge alte Prüfungsordnung (2018)
letztmalig angeboten zum Wintersemester 2024
Lebensmittelverpackungstechnologie (LMV)
Milchwirtschaftliche Lebensmitteltechnologie (BML)
Master-Studiengänge
ab Sommersemester 2026
Studienbeginn zum Sommer- und Wintersemester
Future Food Systems - Lebensmitteltechnologie und Verpackungstechnologie (MLV)
in Kooperation mit der HAWK Hochschule
Studienbeginn zum Sommer- und Wintersemester
Green Engineering - Nachhaltige Energie- und Verfahrenstechnik für die Bioökonomie
M. Eng.
Studiengang alte Prüfungsordnung (2018)
letztmalig angeboten zum Sommersemester 2025
Bewerbungsportal
Bewerbung für das 1. Fachsemester zum Wintersemester 2026/27
Für das Wintersemester 2026/27, welches am 01.09.2026 startet, können Sie sich ab ca. Ende Mai 2026 bewerben.
Die Bewerbungsfrist für die zulassungsfreien Studiengänge endet am 31.08.2026,
für Studiengänge mit Zulassungsbeschränkung am 15.07.2026.
Das Bewerbungsverfahren wird vollständig papierlos durchgeführt. Alle Unterlagen werden ausschließlich digital im Bewerbungsportal hochgeladen.
Bitte achten Sie auf die Besonderheiten und Fristen.
Rund ums Hochschulleben in Ahlem
Studienorganisation Abteilung BV
Veranstaltungen
- 06.03.2026 - Mastitisnachmittag
- 23.04.2026 - Wissenschaft trifft Praxis: Allergenmanagement
- 19.05.2026 - Wahl des Schwerpunktes / Praxisdialog
Downloads
11 Jahre Mastitisnachmittag – Wissenschaft trifft Praxis
Am 06.03.2026 fand der 11. Mastitisnachmittag am Standort der Hochschule Hannover in Ahlem und online statt. Mit 827 angemeldeten Teilnehmenden aus dem In- und Ausland – etwa 80 vor Ort – wurde ein neuer Teilnehmerrekord erzielt. Damit hat sich unser Mastitisnachmittag, der als Doktoranden*innenseminar entstand, zur größten europäischen Veranstaltung zum wissenschaftlichen und praxisorientierten Austausch zur Mastitis des Rindes entwickelt. Die wissenschaftlichen Anstrengungen lohnen sich. Die deutschen Milchviehherden werden seit etwa 10 Jahren jedes Jahr ein wenig gesünder. Trotz dieser messbaren Fortschritte bleibt Mastitis weltweit die wichtigste und teuerste Erkrankung von Milchkühen. Neben Gastvorträgen von Niels Moritz (Vilofoss) zu Forschungsergebnissen zur Bekämpfung von Hitzestress und Marcus Klawitter (Zoetis) zur Bedeutung der Nicht aureus Staphylokokken in der Trockenperiode beim Rind, wurde aktuelle Forschungsarbeiten und praktische Ansätze zur Eutergesundheit von unseren Doktorandinnen und Doktoranden präsentiert. Die Themen in diesem Jahr waren Sensortechnik in der Mastitiserkennung (Jule Pries), Mastitiserregerübertragung durch Kälber in der kuhgebundenen Kälberaufzucht (Franziska Nankemann), Reduktion der Milchmenge am Laktationsende (Christoph Kirschner), Schmerzen bei leichten und mittleren Mastitiden (Hannah Deisting), Therapie von S. aureus Infektionen der Milchdrüse mit Bakteriophagen (Volker Krömker) und, Einflussfaktoren auf die hygienische Qualität von Boxeneinstreu (Saskia Pawlik). Wir danken allen Sponsor*innen und Partner*innen für ihre Unterstützung.
Forschungspreis
"Aus der Wissenschaft für die Praxis – Forschungspreis Rind 2025 des Fördervereins praktische Tiermedizin e.V.“ beim Bundeskongress des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (BPT) geht an Doktorandinnen der AG Mikrobiologie der Hochschule Hannover – Forschungscluster Nachhaltige Lebens(mittel)qualitäten
Die Fachgruppe Rind des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte hat die Forschungspreise Rind 2025 für die drei besten Doktorarbeiten im Bereich der angewandten Rindermedizin vergeben. Nach einem aufwendigen Review wurden drei Preisträgerinnen ausgewählt. Die Arbeitsgruppe Mikrobiologie der Fakultät 2 - BV der Hochschule Hannover freut sich sehr, dass sowohl der erste als auch der zweite Preis an Doktorandinnen unserer Arbeitsgruppe verliehen wurde. Dr. Franziska Nankemann hat für ihre Arbeit mit dem Titel "Eutergesundheitssituation, Tiergesundheitsmanagement und Antibiotikaverbrauch in Milchviehbetrieben" den 1. Preis erhalten. Dr. Pauline Katthöfer wurde für ihre Arbeit "Neuinfektionen der Milchdrüsen laktierender und trockenstehender Milchkühe" mit dem zweiten Preis ausgezeichnet.
Wir gratulieren!
Kontakt & Informationen
Studiendekanin
Bioverfahrenstechnik | Fakultät II
Heisterbergallee 10A
30453 Hannover
Haushalts- & Prüfungsverwaltung |
Assistenz Dekanatsbüro
Raum 4A.1.05
Bioverfahrenstechnik | Fakultät II
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30453 Hannover
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