Im Spannungsfeld zwischen Überfluss und Nachhaltigkeit versucht diese Arbeit kreative Antworten auf eine Reduktion des Modekonsums zu finden. Das minimalistische „Project 333“ dient dabei als gestalterischer Impuls für den praktischen Teil: Eine Kollektion als experimenteller Gegenentwurf zur Überflussgesellschaft. Im Fokus steht die Frage, welche Stücke es wert sind, Teil einer limitierten Garderobe zu sein.
Die Kollektion vereint funktionale, sportliche Schnitte mit verspielten Details und bricht durch haptische Gegensätze wie Denim und Spitze gezielt konventionelle Regeln. Durch Upcycling von Second-Hand-Ware und konsequente Monomaterialität wird eine zirkuläre Modephilosophie greifbar gemacht. Details wie Repair-Kits und nachdruckbare Knöpfe fördern die Langlebigkeit und Wertschätzung. So entsteht eine Vision, die zeigt, dass massive Reduktion nicht zu ästhetischer Verarmung, sondern zu maximaler Identität führt.
Smilla Bele Hudowenz
Bachelor MODE
Erstprüfer: Prof.*in Martina Glomb
Zweitprüfer: Simone Austen-Heimberg
Fotograf: Emma Seitz