Im Rahmen der performativen Rauminstallation Yvonne schweigt entfaltete sich ein eigener szenografischer Raum. Jede Studierende nahm ein zentrales Element, eine Aussage oder ein Substrat ihres Entwurfs und baute es in Originalgröße nach. Es ging dabei darum, jenes Detail zu wählen, das das jeweilige Konzept am prägnantesten repräsentiert – Wandelemente, Materialien, Sound, Licht, Konstruktionen oder Arrangements. In diesem Raum zeigten die Kostümstudierenden ihre 1:1-Figur-Entwürfe: fünf Königinnen, ein Prinz, zwei Könige und drei Yvonnes wurden so als begehbare, erlebbare Figuren lebendig.
Bei den Darstellenden handelte es sich um Schauspielstudierende und ausgewählte Freund*innen, die für die Performance kostümiert, geschminkt und inszeniert wurden. Dem Publikum eröffneten sich Bilder, Schlaglichter, Gänge, Textzitate und musikalische Anmutungen aus dem Kosmos der Gombrowicz-Welt.
Ebenfalls an der Rauminstallation beteiligt waren Mediendesign- und Fotostudierende. Die neue Seilbahnhalle ermöglichte erstmals eine theatralische Umsetzung in einem längeren, intensiven Arbeitsprozess. Die Werkstätten der Fakultät III sowie die Medienwerkstatt unterstützten die Umsetzung in Bezug auf Konstruktion, Licht und Ton.
Fotos: Tim Kirchhof