Diese Arbeit nutzt die Underdog-Metapher als Leitmotiv. Sie erzählt von Identität, Anpassung, Widerstand und kreativer Resilienz – getragen von Narrativen der Vergangenheit und migrantischen Erfahrungen. Tailoring und Denim-Techniken werden miteinander verbunden; Materialien tragen einen eigenen „Akzent“, in dem Herkunft und Gegenwart aufeinandertreffen.
Der Entwurfsprozess setzt auf Durchhalten und Lernen. Es wird unter realen Bedingungen direkt am Material gearbeitet; jedes Teil entwickelt sich Schritt für Schritt weiter. Mit Slow-Fashion-Methoden wird aus Begrenzung Gestaltung. Wo das System Lücken lässt, wird mehr geleistet als erwartet: aufmerksam bleiben, improvisieren, Wege finden. Handwerk und Fertigungsnormen werden neu interpretiert; Uniformcodes werden sichtbar zitiert und neu kontextualisiert.
Wenn Worte nicht reichen, sprechen Symbolik, Material, Schnitt und Codes.