Abbildung 1: Medallion Architektur
Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Dataforgelabs: Medallion Architecture Key Concepts, verfügbar unter www.dataforgelabs.com/data-transformation-tools/medallion-architecture, Zugriff am 07.07.2026
Die Medallion Architektur gliedert sich in drei Schichten, dem Bronze-, Silver- und Gold Layer. Im Bronze-Layer werden die Rohdaten zunächst unverändert zum Beispiel als CSV-Dateien aufgenommen und als Delta Tabellen gespeichert. In diesem Schritt erfolgt bewusst keine Veränderung der Daten, sodass die Originaldaten jederzeit nachvollziehbar bleiben.
Anschließend werden die Daten im Silver-Layer bereinigt, transformiert und zusammengeführt, um eine konsistente und qualitativ hochwertige Datenbasis zu schaffen. Hier werden die Daten in einem Data Vault Modell gespeichert, da es eine flexible und erweiterbare Struktur bietet, in der neue Daten problemlos ergänzt werden können und gleichzeitig alle Änderungen historisch nachvollziehbar bleiben.
Im Gold-Layer werden die aufbereiteten Informationen schließlich aggregiert und für Analysen sowie Dashboards bereitgestellt. Dabei kommt ein Sternschema zum Einsatz, da dieses speziell für schnelle Abfragen und einfache Auswertungen optimiert ist.
Für die technische Umsetzung entschied sich das Team nach einer Toolstack- Analyse für Databricks als zentrale Plattform. Databricks ist eine moderne, cloudbasierte und hochskalierbare Datenplattform, die eine Data-Lakehouse-Architektur auf Basis von Apache Spark ermöglicht. Dabei werden sämtliche Layer der Datenarchitektur, also Bronze, Silver und Gold, innerhalb von Databricks umgesetzt. Die aufbereiteten Daten bilden die Grundlage für die zuvor definierten Use Cases wie für die Analyse von Materialkosten und werden in entsprechenden Dashboards visualisiert. Ein Beispiel hierfür ist das dargestellte Dashboard zu historischen Materialpreisen eines Materials pro Lieferanten.