Auswirkungen der Covid‐19 Pandemie auf die Versorgung von Patienten niedersächsischer Krankenhäuser - ACOVE
Project description
Die Covid-19 Pandemie führte zu Veränderungen der Versorgung der Bevölkerung durch Krankenhäuser. Planbare Operationen wie der Ersatz von Hüftgelenken wurden abgesagt. Überraschenderweise ging auch die Zahl von Notfallbehandlungen etwa bei Herzinfarkten oder bei Schlaganfällen zurück. Auch in der Krebsmedizin kam es zu Veränderungen wie beispielsweise in Folge des Aussetzens der Brustkrebs-Früherkennung. Die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die Versorgung von Patienten niedersächsischer Krankenhäuser werden im Projekt analysiert. Sechs Krankenkassen, vertreten durch die vdek-Landesvertretung Niedersachsen, das klinische Krebsregister Niedersachsen und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) mit ihrer Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ermöglichen den Spezialisten für medizinisches Informationsmanagement und Management im Gesundheitswesen der Hochschule Hannover eine umfassende Datenanalyse. Fallzahlen, Behandlungen der Patienten und medizinische Ergebnisse werden monatsweise mit dem Vorjahr verglichen. Zudem werden Eigenschaften von Krankenhäusern wie etwa die Spezialisierung als Zentrum für Brustkrebs oder Endoprothetik oder die Verfügbarkeit intensivmedizinischer Ausstattung erfasst wie auch das Pandemiemanagement, etwa durch Freihaltepauschalen für Krankenhausbetten. Dies soll es ermöglichen, mit Klinikern, Versorgungsforschern und Patientenvertretern eine Diskussion über die künftige Versorgung von Patienten niedersächsischer Krankenhäuser zu führen.
Overview
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Duration
16.08.2021 - 30.06.2022
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Faculties
Fak. III Information und Kommunikation
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Project lead
Prof. Dr. Uwe Sander
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Sponsors
MWK - Ministerium für Wissenschaft und Kultur (8.605,50 €)
EU - Europäische Union (171.217,67 €) -
Cooperation partners
Klinisches Krebsregister Niedersachsen (KKN)
Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
Verband der Ersatzkassen e.V. (VDEK) Landesvertretung Niedersachsen